Peter Fassl

Mag. Peter Fassl

Mag. Peter Fassl ist seit 2002 Partner bei HSP.law. Mag. Peter Fassl zählt zu den angesehensten Anwälten im Immobilienrecht und wurde bereits mehrfach vom „Immobilienmagazin“ ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde HSP.law in Peter Fassls Spezialgebiet „Immobilien- und Baurecht“ wiederholt im „JUVE“-Anwaltsranking unter den besten Kanzleien Österreichs gelistet, sowie im "Legal 500" Ranking im Bereich "Real Estate".
Zurück zur Übersicht

Vorträge:

Share Deal vs. Asset Deal aus steuerlicher Sicht Teil 2

Mag. Erich Resch, Partner bei TPA Steuerberatung hält am 2.10. beim ImmoDienstag in Wien einen Vortrag zum Thema: "Share Deal vs. Asset Deal aus steuerlicher Sicht “

Hier schon ein kurzer Blick in seinen interessanten Vortrag.


Beleuchtet wird aus rechtlicher und steuerlicher Sicht, welche Gründe beim Erwerb von Immobilien(projekten) im Einzelfall für die Wahl eines Share Deals oder Asset Deals sprechen können. Die Möglichkeiten der Strukturierung der verkaufenden und erwerbenden Gesellschaften sowie der Ablauf eines typischen Share Deals und Asset Deals beim Erwerb von Immobilien(projekten) wird von der Due Diligence Prüfung bis zum Closing dargestellt. Besondere Berücksichtigung findet das regelmäßig wichtige Thema der Finanzierung des Deals und die damit allenfalls verbundenen Stolpersteine (Einlagenrückgewähr, Finanzierung durch das Target, etc.).

Welche Steuern und Gebühren können beim Kauf von Immobilen zum Tragen kommen?

Bei der Übertragung von Immobilien werden zahlreiche Arten von Steuern und Gebühren angesprochen, wie etwa Ertragsteuern, Umsatzsteuer, Grunderwerbsteuer, Rechtsgeschäftsgebühren oder Gerichtsgebühren.


Welche Vorteile bietet ein Share Deal?

Der share deal, also der Umsatz von Anteilen an grundstücksbesitzenden Gesellschaften, bietet regelmäßig Vorteile im Hinblick auf die sogenannten „Verkehrssteuern“, das sind GrESt, Gebühren, Umsatzsteuer. Aus ertragsteuerlicher Sicht muss man beim Share Deal allerdings zwischen transparenten Personengesellschaften (OG, KG) und intransparenten Körperschaften (GmbH, AG) unterscheiden.

Worin liegt der Unterschied?

Der Verkauf von Personengesellschaften funktioniert ertragsteuerlich wie ein Asset Deal. Der Verkäufer muss die stillen Reserven versteuern und der Erwerber hat die vollen Anschaffungskosten als „Abschreibungsbasis“. Der GmbH-Share-Deal ist hingegen mit der Buchwertfortführung verbunden. Der Erwerber kauft sich somit eine sogenannte „Steuerlatenz“ ein in Höhe der Differenz zwischen Verkehrswert und Buchwert der Immobilie auf Ebene der GmbH („stille Reserve“).

Welche Steuervorteile gibt es für die Beteiligten?

Auf Verkäuferseite kann der Verkauf von Anteilen an einer grundstücksbesitzenden GmbH im Einzelfall vorteilhaft sein. Im worst case muss aber der Verkäufer einer GmbH auf seiner Ebene stille Reserven versteuern und trotzdem kauft sich der Erwerber eine Steuerlatenz auf Ebene der Ziel-GmbH ein.

Foliensatz
Share Deal vs. Asset Deal aus rechtlicher Sicht
Beleuchtet wird aus rechtlicher und steuerlicher Sicht, welche Gründe beim Erwerb von Immobilien(projekten) im Einzelfall für die Wahl eines Share Deals oder Asset Deals sprechen können. Die Möglichkeiten der Strukturierung der verkaufenden und erwerbenden Gesellschaften sowie der Ablauf eines typischen Share Deals und Asset Deals beim Erwerb von Immobilien(projekten) wird von der Due Diligence Prüfung bis zum Closing dargestellt. Besondere Berücksichtigung findet das regelmäßig wichtige Thema der Finanzierung des Deals und die damit allenfalls verbundenen Stolpersteine (Einlagenrückgewähr, Finanzierung durch das Target, etc.).

Die steuerliche Sicht wird von Mag. Erich Resch (Partner der TPA Steuerberatung GmbH) beleuchtet, die rechtlichen Ausführungen kommen von Mag. Peter Fassl und Dr. Peter Wagesreiter (beide Partner der Hasberger Seitz & Partner Rechtsanwälte GmbH) sowie von Mag. Nadja Holzer (Rechtsanwaltsanwärterin der Hasberger Seitz & Partner Rechtsanwälte GmbH).
Foliensatz
Höhere Gewalt am Bau am Beispiel Corona und der Ukraine-Krise

Die Ukraine Krise löst die Corona-Krise ab und die Folgen beider Ereignisse wirken sich massiv auf die Baupreise aus.
Während in der Corona-Zeit vor allem Personalmangel zu Lieferengpässen führte, reißen nun Versorgungsketten insbesondere in Low-Tech-Branchen ab – und das vor dem Hintergrund von stark steigenden Grundstückspreisen.
Sind die Folgen überhaupt schon absehbar?

Foliensatz
Newsletter Icon

Immo-News abonnieren

Bleiben Sie immer am Ball und erfahren Sie direkt und kostenlos von unseren neuesten Veranstaltungen und Vorträgen.

Das könnte Sie auch interessieren…